20.04.2012

-

Ich hab heute mit ihr reden wollen, hab sie gefragt, ob sie zeit hat und dann haben wir einfach nur so geredet, weil ich total hyperaktiv war (und es immer noch bin) und ich weiß auch nicht, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie geht und ich wollte es heute wirklich wieder glauben - das sie mich mag.
Aber ich benehm mich immer noch wie ein Fall für die Klapse, man.

19.04.2012

i wanna run away


ich schlafe, wache auf, leg mich wieder hin, kein klarer gedanken, nur verwirrung und kein gedanken, bei dem mal was rauskommt. bin ich es ihr schuldig? mir geht es sowie so schon scheiße, einfach nur scheiße. Ich will wenigstens wieder leere, vorher wusste ich nie was ich bin, ob ich glücklich bin, jetzt bin ich das jedenfalls nicht,  scheiße, ich fang wieder an.
ich verkack einfach alles. bekomme nichts mehr auf die reihe. ich stolpere einfach nur noch und hab keine lust mehr. sorry, ich will euch nicht vollheulen.

16.04.2012

You don't want me, no, you don't need me

Als ich dir sagte, ich würde dich brauchen, log ich nicht. Und es ist immer noch so. Ich spüre wie ich den Halt verliere, weiß nicht, wem ich vertrauen soll, will ein bisschen Sicherheit fühlen, esse zu viel, versuche zu schlafen, doch ich schlafe nicht, ich denke. Ich wollte nicht, dass andere etwas merken und nun ja, du merkst halt auch nichts. Ist ja verständlich, ich bin einfach ne schlechte Freundin.
Ich bin leer in mir drin, ich rede, aber es fühlt sich nicht so an als wäre ich es, die dort redet. Irgendwie schwebe ich in der Luft, weiß nicht, was denken, tun, fühlen. Ich war mir sicher, dass ich allein bin und wollte nicht abhängig von anderen sein, die mich nicht brauchen. Jetzt bin ich es fast geworden, nur dich, dich gibt es noch. Scheiße, vertraut niemals jemanden, der euch schon mal verlassen hat. Er tuts wieder.


P.S. Erstmal, danke, dass ihr mich taggt, aber ich tagge nicht. ♥

15.04.2012

I'm act like I'm ok, when I falling apart inside.


Ich sitze im Autos, die Landschaft rast vorbei. Ich erinnere mich daran, wie ich im Bus gesessen hab und den Brief gelesen habe. Das war vor zwei Wochen. Damals hatte ich eine ganz andere Meinung zu den Brief wie jetzt, aber das Gefühl etwas verloren zu haben von mir selber ist immer stärker geworden. In London war einfach nichts da, ich war wo anders, hab alles ausgeblendet. Dann bin ich wieder gekommen und mir ist aufgefallen, das doch etwas passiert war. Der Selbsthass war wieder stärker geworden. Er ist seit meinem Geburtstag vor 3 Wochen immer überall allgegenwärtig, dabei hatte er die Wochen davor ein bisschen nachgelassen. Und dann an Ostern konnte ich mich kaum bewegen, konnte mich nicht überzeugen zu atmen, mein einziger Halt war meine "Schwester". Ich rede mit ihr. Ich erzähle ihr Sachen. Und dann war ich wieder weg und alle Gedanken auch. Mir gings irgendwie gut. Auch als ich am Freitag wiedergekommen bin, konnte ich wunderbar atmen. Gestern bin ich aufgewacht und wusste das heute irgendwas passieren würde. Ich vertraue auf solche Vorahnungen nicht, denn eigentlich passiert nie etwas. Trotzdem war ich irgendwo anders, nicht hier, konnte niemanden gescheit zuhören. Wer oder was bin ich geworden? Ich habs geschafft. Ich bin allein. Dort wird bald niemand sein, der mich akzeptiert so wie ich bin. So vollkommen bescheuert, verrückt und eindeutig nicht richtig im Kopf. Meine Mutter spricht mich an und ich merke, dass sie schon lange mit mir redet. Ich greife nach meinem Handy und dann wird die Welt ein klein bisschen besser. Aber der Gedanke bleibt.

09.04.2012

blut, blut.

komm und fließe.



never

Eigentlich wollte ich euch von alle dem mist der passiert ist erzählen. Ich wollte mich hinsetzen und alles mal aufschreiben, aber ich bekomms nicht hin. Ich schau lieber König der Löwen.

07.04.2012

Heyho, let's go!

Hey,

ich war in London ne Zeit lang. Davor war Schulstress, tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe. Aber was hätte ich schreiben sollen? Wie es mir geht? Mir gehts gar nicht mehr, keine Gefühle mehr für mich, außer ab und zu Hass, aber ich unterdrück ihn liebe, schwebe in der Luft.
Vor 4 Jahren sind meine Depressionen das erst mal richtig schlimm geworden, der erste Selbstmordversuch, konkret gesagt. Das war wegen einer Freundin. Oder eher der einen Freundin. Sie hat mich verlassen und mitgenommen hat sie meinen Optimismus, mein Vertrauen zu jedem. Gegeben hat sie mir dafür die feste Überzeugung, dass ich allein bin. Es immer sein werde. Und dann ist sie wieder gekommen, hat mir die Schuld gegeben. Ich hab sie auf mich genommen, nur um wieder frei zu werden von dieser Last nicht atmen zu können. Bin ich nicht. Und jetzt weiß ich, dass sie wieder gehen wird. Aber das wird sie nicht. Ich bin vorher weg. Nochmal macht sie das nicht.
Ach, und ich weiß, dass er ein Arsch ist. Aber ich kann nicht kontrollieren, was ich nachts träume. Es sind unrealistische Träume, ich weiß es. Als ob ich seine Ausnahme sein würde. Ich bin nicht lustig, nicht hübsch, nicht billig. Was will er dann mit mir? Aber er schreibt mir, erzählt mir viel Zeug, schreib ewig lange Nachrichten und bringt mich zum Lachen und wenn ich nachts einschlafe.. Da träume ich jahrelang fast nie und dann plötzlich arbeitet mein Gehirn auf hochtouren, nur um mich fertig zu machen.
Es gibt Sachen, die sind fest da in meinem Herzen. Ein paar Dinge, Überzeugungen, die keiner ändern kann. Was wenn er es kann?
Wieder hier zu sein hat aber auch eine gute Seite. Neben meiner besten Freundin zu sein ist ein wunderbares Gefühl. Ich kann neben ihr atmen. Sie gibt mir Sicherheit. Sie ist der einzige Ort, an dem ich sowas wie Sicherheit spüre.

In meinem Alaska,
Lucy.